Was ist Geldtransit?
Bei allen Bankumsätzen zwischen zwei eigenen geschäftlichen Bankkonten handelt es sich in der Buchhaltung um Geldtransit. Dies ist unabhängig davon, ob es eine Einnahme oder Ausgabe ist.
Hierunter fallen zum Beispiel Bankumsätze zwischen dem geschäftlichen Girokonto und dem Paypalkonto, dem Geschäftskonto und deinem Rücklagenkonto oder zwischen dem Geschäftskonto und der Kasse im Zuge einer Bargeldein- oder Bargeldauszahlung.
📍 Wichtig: Beim Geldtransit zwischen geschäftlichen genutzten Bankkonten handelt es sich niemals um die Buchhaltungs-Kategorien Privatentnahmen oder Privateinlagen.
Wie erfasse ich Geldtransit?
Du überweist beispielsweise 10.000,00 EUR von Bankkonto 1 auf ein anderes betriebliches Bankkonto 2.
Lt. den Kontoauszügen fand die Auszahlung auf Bank 1 am 08.03.2016 statt, die Einzahlung auf Bank 2 erfolgte am 09.03.2016.
Erfasse diese Umbuchung im Menüpunkt "Finanzen > Umsätze", indem du den jeweiligen Bankumsatz als Geldtransit kategorisierst.
Das bedeutet: Du kategorisierst den Geldausgang auf einem geschäftlichen Bankkonto und den Geldeingang auf dem anderen geschäftlichen Bankkonto als "Geldtransit".
Natürlich kannst du auch unsere Synonymsuche mit Begriffen wie z.B. Einzahlung oder — je nach Kontenrahmen — das Verrechnungskonto Konto 1460/1360 verwenden. Das Feld Steuer wird mit Keine vorbelegt.
Lexware Office nimmt folgende Buchungen vor:
Am 08.03.2016 beträgt der Saldo auf dem Konto Geldtransit 10.000,00 EUR, am 09.03.2016 ist das Verrechnungskonto mit Saldo 0,00 EUR wieder ausgeglichen.
Best practice 🚀
Für eine gesetzlich konforme Buchhaltung empfehlen wir dir, alle geschäftlichen Konten in Lexware Office anzubinden. Hierunter fallen typischerweise das Giro-Konto, das Kreditkarten-Konto, Paypal oder ein Rücklagen-Konto.
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