Wenn deine Steuerkanzlei deine Bankumsätze für die Buchhaltung braucht, exportierst du sie direkt aus Lexware Office – in wenigen Schritten und im passenden Format.
Das brauchst du, bevor du startest
Damit dein Bankkonto beim Export angezeigt wird, muss es in Lexware Office als Geschäftlich oder Gemischt genutzt gekennzeichnet sein. Konten, die als Privat eingestuft sind, erscheinen im Export-Bereich nicht.
Ob dein Konto korrekt gekennzeichnet ist, prüfst du unter Finanzen → Konten: Wähle das Konto aus, klicke auf das Drei-Punkte-Symbol und dann auf Konto bearbeiten. Unter Kontennutzung siehst du und änderst bei Bedarf die Einstellung.
Hinweis: Auch archivierte Konten erscheinen in der Export-Übersicht.
Welcher Export passt zu deinem Kontotyp?
Lexware Office exportiert Bankumsätze in zwei unterschiedlichen Formaten, je nachdem, welche Art von Konto du angebunden hast:
Kontotyp | Export-Format | Bereich beim Export |
Girokonto mit IBAN und BIC (z. B. bei Sparkasse oder DKB) – IBAN ist deine internationale Kontonummer, BIC identifiziert die Bank | DATEV-CSV-Format – eine Excel-CSV-Datei im DATEV-Format, die sich in alle gängigen Buchhaltungsprogramme einspielen lässt. Das Format hängt nicht von deiner Bank ab, sondern ist ein Standard für den Datenaustausch mit der Steuerkanzlei. | Girokonten |
Zahlungsdienstleister ohne IBAN/BIC (z. B. PayPal, Stripe oder Neo-Banken) | Neutrales CSV-Format (CSV steht für eine einfache, tabellarische Textdatei) | Zahlungsdienstleister ohne BIC oder IBAN |
Offline geführtes Konto, das du manuell per CSV-Datei importierst | Kein erneuter Export nötig | – |
Führst du ein Konto offline und importierst die Umsätze manuell per CSV-Datei, liegt dir die Originaldatei deiner Bank bereits vor. Gib in diesem Fall die Original-CSV-Datei der Bank direkt an deine Steuerkanzlei weiter, statt sie aus Lexware Office erneut zu exportieren. Bei mehrfachen Konvertierungsschritten können sonst wichtige Detailinformationen verloren gehen.
So exportierst du deine Bankumsätze
Öffne Einstellungen → Export.
Wähle den Reiter Meine Lexware Office-Daten herunterladen.
Lege den Exportzeitraum fest, zum Beispiel einen Monat oder ein Quartal (z. B. 01.08.2026 – 31.08.2026).
Hinweis: Stimme den Zeitraum vorher mit deiner Steuerkanzlei ab, bis zu welchem Datum die Buchhaltung bereits abgeschlossen ist. Ein zu weit gefasster Zeitraum führt häufig zu doppelten Buchungen bei deiner Kanzlei.
Wähle unter Kontoumsätze der Geschäftskonten den Bereich, der zu deinem Kontotyp passt: Girokonten für klassische Bankkonten mit IBAN und BIC oder Zahlungsdienstleister ohne BIC oder IBAN für PayPal, Stripe oder ähnliche Anbieter.
Klicke auf Export starten.
Lade die erzeugte ZIP-Datei unter Einstellungen → Mein Steuerberater sicher hoch. Alternativ übermittelst du sie auf einem anderen vereinbarten Weg an deine Steuerkanzlei. Wie der sichere Dateiaustausch funktioniert, erfährst du im Artikel Sicherer Dateiaustausch mit der Steuerkanzlei.
Woran du erkennst, dass der Export geklappt hat
Nach dem Export erhältst du eine ZIP-Datei, die pro Konto beziehungsweise pro Zahlungsdienstleister eine eigene CSV-Datei enthält. Enthält der gewählte Zeitraum für ein Konto keine Umsätze, wird für dieses Konto keine Datei erzeugt – das ist normal und kein Fehler.
Lädst du die ZIP-Datei über Einstellungen → Mein Steuerberater hoch, wird deine Steuerkanzlei automatisch benachrichtigt, sofern der Steuerkanzlei-Zugang bereits eingerichtet ist und die entsprechende Option von deiner Steuerkanzlei aktiviert wurde.
Weiterführende Artikel
Bankumsätze exportieren: So vermeidest du typische Fehler – die häufigsten Fehlerquellen beim Export und wie du sie vermeidest
Sicherer Dateiaustausch mit der Steuerkanzlei – so übermittelst du Dateien verschlüsselt an deine Kanzlei


