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Belegversand mit eigener E-Mailadresse

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Verfasst von Lucille

Wie verbinde ich meine E-Mail-Adresse mit Lexware Office?

Über die Einstellungen (Zahnrad Symbol) wähle den "E-Mail Versand".

Klicke auf "EIGENE E-MAIL VERKNÜPFEN" (Der Button ist nicht vorhanden? Bitte einen Benutzer mit Administrations-Berechtigung um Unterstützung).

Wir unterstützen die Anbieter STRATO, IONOS, 1&1, Google, Microsoft, GMX, WEB.DE und alle anderen.

1. Anbieter auswählen

Wähle einen der Anbieter aus, indem du die passende Kachel anklickst.

Microsoft ist dein Anbieter? Dann folge für neue Verknüpfungen ab 05. Februar 2024 bitte den weiteren Schritten hier. Falls nicht, fahre fort.

Google ist dein Anbieter? Dann folge für neue Verknüpfungen ab 17. Oktober 2024 bitte den weiteren Schritten hier. Falls nicht, fahre fort.

2. Informationen eingeben

Befülle die Felder mit den folgenden Informationen:

  • Absender Name und Absender E-Mail

  • E-Mail Benutzernamen und E-Mail Passwort

Speichere deine Angaben.

Dein E-Mail-Anbieter ist nicht hinterlegt?

Klicke ganz einfach auf die Kachel "Anderer Anbieter".

Fülle alle Felder, wie oben beschrieben, aus und trage anschließend die notwendigen Informationen zu SMTP Ausgangsserver und Port ein.

Dabei kannst du die gängigen Standardports 25, 465 oder 587 nutzen. Andere stehen nicht zur Verfügung. Tipp: Oft hilft hier schon eine Suche bei Google.

Deine hinterlegte E-Mail-Adresse basiert auf einer eigenen Domain oder deinem eigenen E-Mail-Server? Dann beachte bitte auch die Hinweise zur Konfiguration hier.

Fehlermeldung bei der Verknüpfung der eigenen E-Mail-Adresse?

Einige Anbieter, darunter Google und auch Microsoft (Office 365, Hotmail/Outlook.com), lassen den Zugriff auf deinen E-Mail-Account nicht ohne vorherige "Freischaltung" zu. Für Lexware Office ist dies über die technische Schnittstelle zu diesen Anbietern allerdings nicht erkennbar. Deshalb erhältst du die nachfolgende allgemeine Fehlermeldung:

Folge einer der nächsten Anleitungen für eine Anbieter-spezifische Freischaltung.


Freischaltung eines Gmail Kontos / Google Workspace (ehemals G Suite)

Du hast dein Google-Konto nach dem 17. Oktober 2024 hinterlegt? Dann folge bitte den weiteren Schritten hier. Falls nicht, fahre fort.

Um dein Google Konto als Absender-Adresse zu hinterlegen und für den Belegversand mit Lexware Office verwenden zu können, benötigst du neben deiner E-Mail-Adresse ein sogenanntes "App-Passwort".

Folgende Schritt sind notwendig:

1. Zunächst musst du in deinem Gmail-Account unter "Sicherheit" die 2-Faktor-Authentifizierung "Bestätigung in zwei Schritten" aktivieren.

2. Danach kannst du mit Klick auf die aktivierte "2-Faktor-Authentifizierung" ein App-Passwort für Lexware Office generieren. Wähle hier einen Namen und erstelle das Passwort.

3. Das generierte 16-stellige Passwort musst du nun nur noch in den E-Mail-Versand Einstellungen unter Absender-Adresse für Belegversand in Lexware Office einmalig hinterlegen und auf "Speichern" bestätigen. Nach dem Speichern erhältst du eine Test-Mail zugesandt.

Google Workspace Admin - Ergänzung

Wenn du einen G-Suite Account hast, kann es sein, dass du in den Admin-Einstellungen die Aktivierung der oben beschriebenen Zweifaktor-Authentifizierung für Benutzer zulassen musst. Gehe dazu in deiner Admin-Konsole zu Menü > Sicherheit > Authentifizierung > Bestätigung in zwei Schritten. Entscheide dort über die Wahl der Organisationseinheit, ob alle oder nur bestimmte Nutzer einer untergeordneten Gruppe zugelassen werden sollen. Klicke das Kästchen Nutzer dürfen die Bestätigung in zwei Schritten aktivieren an. Weitere Hilfestellung findest du auf der Google-Support-Seite.


Verwenden deines iCloud Kontos

Um mit iCloud Belege aus Lexware Office versenden zu können, musst du in deinem iCloud Konto ein anwendungsspezifisches Passwort für Lexware Office erstellen. Dieses nutze dann bitte in den Belegversand-Einstellungen. Wie du ein anwendungsspezifisches Passwort erstellst, findest du bei Apple: https://support.apple.com/de-de/HT204397


Freischaltung eines Office 365 Kontos / Microsoft-Kontos

Du hast dein Microsoft-Konto nach dem 04. Februar 2024 hinterlegt? Dann folge bitte den weiteren Schritten hier. Falls nicht, fahre fort.

Um dein Microsoft-Konto für den Belegversand mit Lexware Office verwenden zu können, aktiviere zunächst in deinem Microsoft-Konto die zweistufige Überprüfung. Erstelle im Anschluss ein App-Kennwort für Lexware Office in deinem Microsoft-Konto und setze dieses in Lexware Office ein, um die Verbindung mit Office 365 herstellen zu können.

1. Aktiviere zunächst die Zweistufige Überprüfung

Gehe in deinem Microsoft-Konto zu "Mein Microsoft-Konto" > Sicherheit > Erweiterte Sicherheitsoptionen > Erste Schritte > Zusätzliche Sicherheitsoptionen.

Führe durch einen Klick auf "Aktivieren" die Einrichtung der Zweistufigen Überprüfung bis zum Ende durch.

2. Erstelle ein App-Kennwort

Durch die Aktivierung der Zweistufigen Überprüfung wird ein neuer Bereich direkt unterhalb des Bereichs "Zusätzliche Sicherheitsoptionen" sichtbar. Dieser nennt sich "App-Kennwörter".

Du kannst nun ein App-Kennwort erstellen, indem du auf "Neues App-Kennwort erstellen" klickst. Das dort angezeigte App-Kennwort kopierst du und verwendest es für die Verbindung deiner E-Mail-Adresse mit Lexware Office.

3. Hinterlege das erstellte App-Kennwort in Lexware Office.

Gehe dafür in den E-Mail Versand Einstellungen zu "EIGENE ADRESSE KONFIGURIEREN" in Lexware Office und fülle das Formular wie oben beschrieben aus. Beachte bei der Einstellung für Outlook/Office365 dabei bitte Folgendes besonders:

  • Wähle bei E-Mail Anbieter Office 356.

  • Gib für Absender E-Mail und SMTP-Benutzername die gleiche E-Mail-Adresse deines Microsoft-Kontos ein. Verwende dafür explizit deine Login-E-Mail-Adresse, welche eine Outlook-Domain hat (z.B. xxx@outlook.de oder xxx@outlook.com).

  • Setze bei SMTP-Kennwort das im vorherigen Schritt über dein Microsoft-Konto erstellte und kopierte App-Kennwort ein.

4. Zusätzlich kann es nötig sein, die IP-Adressen von Lexware Office für den Mail Versand bei Office 365 freizugeben:

3.120.0.4

3.122.21.86

52.58.12.247

Wie das funktioniert findest du auf den Hilfe-Seiten von Microsoft.


Eigene Domain oder eigener Mailserver

Dieser Abschnitt ist für dich interessant, wenn du für den Belegversand aus Lexware Office eine E-Mailadresse verwendest, die ...

  1. entweder deiner eigenen Domain zugehört, welche du bei einem E-Mail-Anbieter registriert hast

  2. oder, die auf deinem selbst betriebenen E-Mail-Server basiert.

Wichtige Hinweise

Um Belege aus Lexware Office zu versenden, musst du selbständig die entsprechenden Einstellungen in deinem Mailserver und in Lexware Office vornehmen. Hier können wir nicht unterstützen.
Kommt es zu Problemen bei der Konfiguration oder beim Versand, liegt dies häufig

  • am falschen Servernamen

  • oder an selbst signierten Zertifikaten, die wir nicht unterstützen.

Des Weiteren solltest du dringend SPF und DKIM nutzen und eine DMARC-Richtlinie spezifizieren. Mehr Informationen findest du hier.

Wenn du deinen E-Mail-Server selbst hostest oder konfigurierst, beachte bitte außerdem folgende Punkte:

  • Lexware Office nutzt deinen SMTP-Server als SMTP-Relay für den E-Mail-Versand.

  • Die hierfür benötigte Zugriffsberechtigung kannst du in deinen SMTP-Relay Einstellungen einrichten. Berechtige hierzu einfach folgende IP-Adressen von Lexware Office, die für den E-Mail-Versand verwendet werden:

IPv4:

  • 3.120.0.4

  • 3.122.21.86

  • 52.58.12.247

IPv6:

  • 2a05:d014:d75:5000::/56

SPF, DKIM und DMARC

Wenn du aus Lexware Office über eine eigene Domain versendest oder gar deinen E-Mail-Server selbst betreibst, solltest du dringend SPF und DKIM nutzen und eine DMARC-Richtlinie spezifizieren.

Warum?

Mittlerweile setzen immer mehr große E-Mail-Anbieter voraus, dass eingehende E-Mails die drei Verfahren SPF, DKIM und DMARC nutzen. Andernfalls können die E-Mails im Spam-Ordner landen oder gar abgelehnt werden. Um auf Nummer sicher zu gehen, solltest du die drei genannten Verfahren implementieren.

Die meisten E-Mail-Anbieter nehmen dir das ab. Sobald du jedoch eine eigene Domain verwendest oder sogar einen eigenen E-Mail-Server betreibst, musst du dich selbst darum kümmern.

Du kannst bei MXToolBox testen, ob deine Domain DMARC (setzt SPF und DKIM voraus) korrekt implementiert hat. Folge den entsprechenden Hilfeseiten deines E-Mail-Anbieters, die dir beim Konfigurieren der drei Verfahren behilflich sind.

Mehr zum Hintergrund?

E-Mail ist ein relativ altes System und einige der heutigen typischen E-Mail-Probleme, wie zum Beispiel Spam, gab es zu dessen Geburt Anfang der 1980er-Jahre noch nicht. Mit der Zeit wurde es durch weitere Verfahren ergänzt, mit denen insbesondere sichergestellt werden konnte, dass nur bestimmte Versender mit einer Adresse einer bestimmten Domain versenden dürfen (Sender Policy Framework, kurz SPF) und dass die E-Mail wirklich vom Versender kommt und im Laufe der Übermittlung nicht verändert wurde (DomainKeys Identified Mail, kurz DKIM). Mit DMARC (Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance) kommt ein Verfahren dazu, das sowohl die Nutzung von SPF und DKIM voraussetzt und eine Richtlinie spezifiziert, was mit E-Mails, die einer Prüfung auf die beiden Verfahren nicht standhalten, passieren soll (“E-Mail ablehnen” oder “in den Spam-Ordner verschieben”).

Hast du keine eigene E-Mail-Absenderadresse angebunden, musst du dir darüber keine Gedanken machen. Lexware Office hat für den eigenen Versand bereits alles korrekt konfiguriert.


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